LaTeX-Dateivorlagen

Meine Standarddateien für die Schule sind:

Selbst definierte Style-Dateien:

Mittlerweile habe ich mir einige eigene Style-Dateien geschrieben. Diese binde ich in der xenia.tex mit ein.

Meine Grundstruktur eines Verzeichnisses für Schuldateien ist das Folgende:

Hier habe ich zunächst einmal die Grundstruktur meiner Verzeichnisse aufgelistet. Klickt man auf die Links, so erhält man den Inhalt der Dateien.

Kommandozeile
. ./Unterverzeichnis ./Unterverzeichnis/colortabular ./Unterverzeichnis/columntype ./Unterverzeichnis/grafik ./Unterverzeichnis/grafikfig ./Unterverzeichnis/Makefile ./Unterverzeichnis/mpage ./Unterverzeichnis/parskiphoch ./Unterverzeichnis/parskipnormal ./Unterverzeichnis/rowcolor ./Unterverzeichnis/wrapfigure ./Unterverzeichnis/xfiggrafig ./Unterverzeichnis/text ./Unterverzeichnis/Xfig ./Unterverzeichnis/Xfig/Makefile ./Unterverzeichnis/Programme ./Unterverzeichnis/Material ./Unterverzeichnis/Bilder ./haupt.tex ./Makefile ./titel.tex ./xenia.tex ./unterverzeichnis.tex

Im Unterverzeichnis befinden sich einige Dateien ohne Extension, z.B. mpage. Dies sind alles Textbausteine, die ich im Emacs mit Strg-x, Strg-i einfüge. Für jedes Thema lege ich ein neues Verzeichnis an und eine neue unterverzeichnis.tex. So behält man gut den überblick.

Im Verzeichnis Unterverzeichnis/Bilder liegen die Grafiken, die ich einbinde. Im Verzeichnis Unterverzeichnis/Material wird alles mögliche abgelegt, was nochmal wichtig sein könnte. Dann gibt es noch ein Verzeichnis Unterverzeichnis/Xfig, in denen ich die Dateien lege, die ich mit xfig erzeugt habe. In das Doc-Dateien-Verzeichnis kommen Notizen, die ich nicht unbedingt immer in LaTeX notiere. Im Programme-Verzeichnis sind Dateien, die ich programmiert habe.

In einigen Verzeichnissen gibt es nochmal ein ein Makefile, was mir alle unnötigen Dateien löscht oder dorthinverschiebt, wo ich sie eigentlich haben möchte. Einfach lauter nette kleinen Helferlein.

Ausarbeitung

Für eine Ausarbeitung nutze ich die folgenden Dateien:

Grundstruktur eines Dokuments

Die titel.tex enthält alles, was ein nettes Deckblatt braucht. Je nach Anlass kann man auch noch ein Bild einfügen, aber vom Prinzip sieht es dann z.B. wie folgt aus:

Ein Deckblatt

Danach lasse ich dann eine freie Seite, bevor das Inhaltsverzeichnis kommt. Man kann natürlich auch noch eine Zusammenfassung mit einem \begin{abstract} \end{abstract} einfügen oder eine Widmung.

Wenn in dem Text sehr viele Abbildungen folgen, füge ich noch ein Abbildungsverzeichnis mit \listoffigures ein.

Die gesamte Arbeit gliedere ich immer in Unterdateien, sodass eine Datei ein Kapitel ist. So kann man dann, wenn man die Dateien mit \include{datei} einfügt auch alleine compilieren, indem man im Kopf der Hauptdatei \includeonly{datei} einfügt.

Nachdem dann der Text fertig ist, folgt das Literaturverzeichnis und das Stichwortverzeichnis. Es ist üblich, dass LaTeX dem Stichwortverzeichnis die überschrift Index gibt. Dies kann man aber per Hand veändern, indem man in den Kopf der Hauptdatei \renewcommand{\indexname}{Stichwortverzeichnis} einfügt.

Man kann auch mehrere Verzeichnisse anlegen, wie z.B. ein Namensverzeichnis, indem man im Kopf \newindex{namen}{ndx}{nnd}{Namensverzeichnis} einfügt und an der entsrechenden Stelle im Dokument \printindex[namen]. Erscheinen tut es allerdings erst, wenn man die Hauptdatei wie folgt compiliert:

makeindex haupt.ndx -o haupt.nnd

Grafiken

Bilder füge ich nicht als eps-Datei ein, sondern direkt png-, jpg- oder pdf-Dateien. Dazu benötigt man das Paket graphicx. Ein Bild füge ich dann wie folgt ein:

\includegraphics[width=0.9\linewidth]{Bilder/}
Dies ist auch in der Datei grafik enthalten, da ich den Befehl nicht immer wieder neu schreiben möchte, füge ich den Inhalt einfach schnell im Emacs in meinen Text ein. Die Bilder liegen dabei in dem Unterverzeichnis Bilder.

Verzeichnisstruktur

Zur besseren übersicht lege ich mir für ein Projekt immer mehrere Verzeichnisse an und binde die Dateien von dort ein. So sieht z.B. ein Ausschnitt der Verzeichnisstruktur für meine Examensarbeit wie folgt aus:

Kommandozeile
. ./Makefile ./Makefile~ ./dots.ist ./haupt.tex ./grafik ./literatur.tex ./titel.tex ./xenia.tex ./Bilder ./Doc-Dateien ./Programme ./Xfig ./Xfig/Makefile

In dem Stammverzeichnis liegen alle tex-Dateien, an denen ich arbeite. Im Verzeichnis Bilder liegen die Grafiken, die ich einbinde. Im Verzeichnis Material wird alles mögliche reingelegt, was nochmal wichtig sein könnte. Dann gibt es noch ein Verzeichnis Xfig, in denen ich die Dateien lege, die ich mit xfig erzeugt habe. In das Doc-Dateien-Verzeichnis kommen Notizen, die ich nicht unbedingt immer in LaTeX notiere. Im Programme-Verzeichnis sind Dateien, die ich programmiert habe.

In einigen Verzeichnissen gibt es nochmal ein ein Makefile, was mir alle unnötigen Dateien löscht oder dorthinverschiebt, wo ich sie eigentlich haben möchte. Einfach lauter nette kleinen Helferlein.

Zu solchen Helferlein gehören auch kleine Skripte, die wiederrum in einem anderen Verzeichnis liegen, die z.B. Rechtschreibstandardfehler beheben. Danke Stephan!

Wie schreibe ich einen Text?

Beim tippen bin ich faul, sodass ich mir lauter Abkürzungen definiert habe. Aber bloss nicht zu viele, damit man auch nachher noch weiss, was gemeint war (-;

Das tippen geht mittlerweile auch recht schnell, da ich doch einige Shortcuts des Emacs drauf habe.

Aber nochmal zurück zu den Abkürzungen: Ich habe mir für einige Mengen und physikalische Einheiten Abkürzungen definiert, schon, damit die Einheiten im Mathemodus nicht kursiv erscheinen. Diese sind alle in der xenia.tex aufgeführt. Von Projekt zu Projekt kommen dort dann immer wieder andere Abkürzungen hinein. Einige nutze ich häufiger, andere nur für die jeweilige Arbeit.

Ansonsten setze ich überall an überschriften relativ eindeutige labels, sowie an die Bilder und an einige Formeln, damit ein Verweis schnell eingefügt werden kann, ohne erst wieder an die Textstelle zu springen und sich einen Verweis aus den Rippen leihern zu müssen. Im Makefile ist dafür auch ein kleines Skript enthalten, damit ich schnell feststellen kann, ob ein label doppelt gesetzt ist.

Eine Beispieldatei, wie ich texe folgt... gauss.tex.html und das Resultat ist ... gauss.pdf

Letzte Änderung: 26.04.2012: 17:49:40 von X. Rendtel

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